In der Sommerschule werden die Teilnehmenden neben den Grundlagen der Archivarbeit (Einheiten 1) und des Lesens von Handschriften (Einheit 2) lernen, wie sich die gefundenen Handschriften digital transliterieren/transkribieren lassen (Einheit 3) und sinnvoll mit Informationen angereichert werden können, etwa Übersetzung, pos-Tags, etc. (Einheit 4). Zuletzt werden die Teilnehmenden noch erarbeiten, wie sich das so gewonnene Digitalisat nutzbar für die eigene Forschung und die Forschung anderer digital repräsentieren (Einheit 5) und in Datensätze, Korpora, Websites eingliedern lässt (Einheit 6).

Wichtige Informationen

Was?

GGSG-Sommerschule „Von der Handschrift zur digitalen Edition”

Wann?

Montag, 16. September bis Freitag, 20. September 2024

Wo?

Villa Tillmanns (Graduiertenakademie Leipzig)
Wächterstraße 30
04107 Leipzig

Nächste Tram-/Busstationen: Neues Rathaus und Münzgasse/LVZ
Nächste S-Bahn-Haltestelle: Wilhelm-Leuschner-Platz

Anfahrt vom Hauptbahnhof mit ÖPNV:

Tram 14 Richtung S-Bahnhof Plagwitz, Ausstieg: Neues Rathaus (von da ca. 2 min Fußweg)
Tram 9 Richtung S-Bahnhof Connewitz (Einstieg: Hauptbahnhof Westseite), Ausstieg: Neues Rathaus (von da ca. 2 min Fußweg)

Zu Fuß von der Villa Tillmanns:

ca. 5 min zur Universitätsbibliothek Albertina
ca. 5 min zum Neuen Rathaus (darin öffentliche Kantine)
ca. 5 min in die Münzgasse (Restaurants und Cafés)
ca. 15 min zum Campus Augustusplatz
ca. 15 min zum Marktplatz (Innenstadt)
ca. 30 min zum Hauptbahnhof (durch die Innenstadt)

Für wen?

Promovierende der Historischen Sprachwissenschaft und anderer historisch arbeitender Fächer, auch Masterand:innen und Bachelorstudierende

Wie viel(e)?

Teilnehmende: 20
Internationale Teilnehmende sind ausdrücklich erwünscht.
Preis: 30 € pro Person

Welche Sprache?

Deutsch

Anmeldung

ab April 2024 hier

Anmeldung GGSG-Sommerschule

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Hinweis: Die Rechnung erhalten Sie bei der Sommerschule vor Ort in Leipzig.

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Programm

Das detaillierte Programm der Sommerschule finden Sie rechts im Download-Bereich.

Expert:innen

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von Jörg Graf bei Tageslicht vor einem hellen Hintergrund, Foto: privat.
Jörg Graf, Foto: privat.

Jörg Graf ist seit Juni 2009 der Leiter der Restaurierungswerkstatt der Universitätsbibliothek Leipzig. Sein Berufsleben begann mit der Ausbildung zum Buchbinder. Im Jahr 2000 schloss er seine Ausbildung als staatlich geprüfter Restaurator VDR ab. Die Ausbildung zum Papyrusrestaurator fand in der Werkstatt des Ägyptischen Museums in Berlin statt. Seit 1997 betreut er die Papyrussammlung Leipzig bei konservatorischen und restauratorischen Fragen.

Olaf Mokansky ist seit 2017 Leiter der AG Digitalisierung im Bereich Digitale Dienste der UB Leipzig. Er hat einen Abschluss als Fotografenmeister sowie einen MA für Bildwissenschaften. Er arbeitete u.a. an der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar im Bereich Fotothek/Digitalisierung. Neben der Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften und alter Drucke kommen an der UB Leipzig auch Spezialtechniken wie Multispectral Imaging zum Einsatz.

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von PD Dr. Markus Schiegg bei Tageslicht vor einem grauen Hintergrund, Foto: Thomas Hillenbrand
PD Dr. Markus Schiegg, Foto: Thomas Hillenbrand

Markus Schiegg besitzt durch seine Promotion zum Althochdeutschen (LMU München) und seine Habilitation im Bereich der jüngeren Sprachgeschichte (FAU Erlangen-Nürnberg) Expertise bei der Lektüre handschriftlicher Texte unterschiedlicher Epochen der deutschen Sprachgeschichte. Er leitete in Erlangen die Nachwuchsforschungsgruppe „Flexible Schreiber in der Sprachgeschichte” und publizierte ein Korpus historischer Patiententexte (siehe http://copadocs.de). 2024 nimmt er nach einer Station an der Universität Leipzig die Arbeit an seinem neuen DFG-Heisenberg-Projekt „Instabilität des individuellen Sprachgebrauchs” auf.

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von Günter Mühlberger, Foto: privat.
Günter Mühlberger, Foto: privat.

Günter Mühlberger, Mag. Dr., Studium der Germanistik, Leiter der Arbeitsgruppe Digitalisierung und Digitale Archivierung (DEA) an der Universität Innsbruck. Seit Mitte der 1990er Jahre ist Günter Mühlberger in den Bereichen Digitalisierung, Digital Preservation, Digitale Bibliotheken und Digital Humanities tätig. Er initiierte und leitete eine Vielzahl von nationalen und internationalen Forschungs- und Digitalisierungsprojekten, darunter das H2020 Projekt READ (Recognition and Enrichment of Archival Documents), aus dem die Transkribus Plattform sowie die READCOOP SCE hervorgegangen sind.

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Susanne Haaf-Dumont, Foto: privat.
Susanne Haaf-Dumont, Foto: privat.

Susanne Haaf lehrt an der Universität Leipzig im Fachbereich Historische Sprachwissenschaft des Deutschen. Zuvor war sie in verschiedenen Forschungsprojekten in Berlin und Heidelberg tätig, u. a. im Deutschen Textarchiv (DTA, www.deutschestextarchiv.de) und im Projekt t.evo (www.upb.de/tevo). Dabei lagen ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte im Bereich der historischen Sprachwisssenschaft, der Digital Humanities und Korpuslinguistik sowie der Editionsphilologie.

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Portrait von Carolin Odebrecht, Foto: privat.
Carolin Odebrecht, Foto: privat.

Carolin Odebrecht forscht als promovierte Korpuslinguistin zu digitalen Methoden in den Geisteswissenschaften und Forschungsdatenmanagement und ist als Koordinatorin des Interdisziplinären Zentrums für Digitalität und digitale Methoden am Campus Mitte (IZ D2MCM) sowie Beauftragte für Forschungsdatenmanagement an der Sprach- und literaturwissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin tätig.

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: schwarz-weiß Porträt von Peter Stadler, Foto: privat
Peter Stadler, Foto: privat

Peter Stadler studierte Musikwissenschaft und Computerlinguistik an den Universitäten Kiel und Heidelberg. Seit 2009 arbeitet er an der Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe an der Universität Paderborn und ist dort zuständig für die Digitale Edition der Briefe, Tagebücher und Schriften Webers. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen dabei auf den Gebieten der nachhaltigen Softwarentwicklung und von Datenstandards, insbesondere in den Bereichen der Text und der Music Encoding Initiative.

Worum wir uns kümmern, worum Sie sich kümmern:

Wir:

  • Programm der Sommerschule
  • Getränke und Snacks in Kaffeepausen
  • Kennenlernprogramm am Montagabend
  • Podiumsdiskussion am Mittwochabend
  • Tische am Montagabend, Donnerstagabend und Freitagmittag

Sie:

  • Übernachtungen vom 16. – 20. September in Leipzig
  • Verpflegung
  • Laptop o. Ä. fürs Arbeiten, auf dem die erforderlichen Programme installiert sind (Hierzu erhalten alle angemeldeten Teilnehmende noch eine E-Mail.)

Wir begrüßen zu unserer Sommerschule alle Teilnehmenden, unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Behinderung, physischer Erscheinung, Alter, sozialer Herkunft, Ethnie, Nationalität, Religion oder Weltanschauung. Gemeinsam wollen wir eine Atmosphäre des produktiven Lernens und Arbeitens schaffen.