Dr. Hrvoje Hlebec

Dr. Hrvoje Hlebec

Vertretung der Professur

Didaktik der deutschen Sprache und Literatur
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 3408
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37381

Kurzprofil

Dr. Hrvoje Hlebec vertritt aktuell die Professur für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur mit dem Schwerpunkt Sprachdidaktik an der Universität Leipzig. Er forscht und lehrt zu Lernaufgaben, Schriftspracherwerb und grammatischem Lernen. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen derzeit bei der theoretischen Modellierung des Orthographieerwerbs, der Vermittlung des Satzgrenzenkommas sowie dem Erwerb metasprachlichen Wissens.

Berufliche Laufbahn

  • seit 10/2021
    Vertretung der Professur für Didaktik der deutschen Sprache mit Schwerpunkt Sprachdidaktik am Institut für Germanistik der Universität Leipzig
  • 10/2020 - 09/2021
    Vertretung der Professur Grundschuldidaktik Deutsch an der Universität Leipzig
  • 10/2010 - 06/2015
    Promotion zum Thema „Aufgabentheorie und grammatisches Lernen“ bei Prof. Dr. Ursula Bredel
  • 10/2010 - 09/2020
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Universität Hildesheim
  • 03/2009 - 09/2010
    Wissenschaftliche Hilfskraft und Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für deutsche Sprache und Literatur II der Universität zu Köln
  • 10/1999 - 02/2009
    Erstes Staatsexamen im Lehramtsstudium für Gesamt-, Haupt- und Realschulen mit den Fächern Deutsch und Sozialwissenschaften (Universität zu Köln)

Schwerpunkte in der Forschung:


  • Grammatikdidaktik


  • Lernaufgaben


  • Orthographiedidaktik und Schriftspracherwerb

Schwerpunkte in der Lehre:


  • Grammatikunterricht


  • Aufgabenanalyse und Aufgabenentwicklung


  • Orthographieunterricht


  • Lese- und Schreibförderung


  • Sprachnormen




  • Orthographieunterricht auf der Sekundarstufe

    Das Seminar behandelt linguistisch fundierte Vermittlungskonzepte für den Orthographieunterricht auf der Sekundarstufe. Der Schwerpunkt liegt auf syntaktisch fundierten Rechtschreibphänomenen, u.a. auf der Großschreibung, der Getrennt-Zusammenschreibung und der Interpunktion. Dabei erfolgt jeweils eine kritische Auseinandersetzung mit herkömmlichen Traditionen und ein Blick auf alternative Vermittlungskonzepte.

  • Grammatik und Text

    Der Nutzen von Grammatikunterricht für das Textschreiben wird oft beschworen, ist empirisch jedoch nur schwach gestützt. Das Seminar behandelt die Probleme herkömmlicher grammatikdidaktischer Konzeptionen sowie Prinzipien für einen funktionalen Grammatikunterricht, für die begründet angenommen werden kann, dass sie für die Schreibentwicklung förderlich sind.

  • Aufgaben im Sprachunterricht

    Der Umgang mit Aufgaben gehört zum alltäglichen Handwerkszeug von Lehrkräften: Sie müssen Aufgaben auswählen, konstruieren, in den Unterricht einbringen und auswerten. Das Seminar führt am Beispiel des Rechtschreibunterrichts in die Aufgabendiskussion ein. Dabei werden aktuelle Konzepte der Aufgabenforschung thematisiert, sowohl analytisch als auch produktiv genutzt und reflektiert.

  • Lese- und Rechtschreibfähigkeiten fördern

    Das Seminar behandelt allgemeine Prinzipien der Förderung von Lese- und Rechtschreibfähigkeiten sowie (exemplarisch) konkrete Förderprogramme. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung von Schüler:innen mit besonderen Schwierigkeiten beim Lesen und/oder Rechtschreiben.