Die Nachwuchsförderung wird am Institut für Slavistik intensiv gepflegt. Dazu gehören auch unsere Sommerschulen, die sowohl an Studierende des Instituts als auch an Studierende anderer Fachrichtungen und anderer Universitäten gerichtet sind. Hier erhalten Sie einen Einblick in die letzten Sommerschulen.

Sommerakademie: Gender Studies 1989–2019. Bilanzen und Perspektiven im transnationalen und transdisziplinären Vergleich

Projektleitung: Jun.-Prof. Anna Artwińska, Dr. Janine Schulze-Fellmann (Institut für Theaterwissenschaft). Finanziert durch die VolskwagenStiftung, 2019–2020.

Die Sommerakademie, die vom 14. – 20. Juli 2019 an der Universität Leipzig stattfand, hat sich folgende Leitfrage gestellt: Welche Rolle spielt Gender als Analysekategorie in der universitären Forschung und wie hat sie sich in den letzten 30 Jahren verändert? Dieser Frage wurde in Form von transdisziplinären Vorträgen, Workshops, Lesungen und Filmabenden, gestaltet von renommierten Forscherinnen und Forschern aus Deutschland, Polen, Tschechien Russland und Südafrika nachgegangen. Der Fokus lag dabei auf dem Vergleich zwischen den westlichen und den östlichen Gesellschaften und Kulturen. Das Ergebnis zeigte eindeutig nicht nur die Relevanz von Gender Studies in beinahe allen Wissensgebieten, sondern auch ihre länderspezifische Ausdifferenzierung und Kontextualisierung.

Das Angebot der Sommerakademie richtete sich an den wissenschaftlichen Nachwuchs. Im Auswahlverfahren konnten 40 von 98 Bewerberinnern und Bewerbern aufgenommen werden, darunter 18 aus Leipzig und 22 von außerhalb. Die internationale und transdisziplinäre Ausrichtung führte zur Etablierung von Netzwerken junger Forscher/innen und zur Sichtbarkeit der Universität Leipzig als einem Ort der emanzipatorischen Forschung.
 

Programm
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Ein Plakat in grüner Farbe, auf dem in schwarz-weiß zwei Personen abgebildet sind, die durch einen Raum schweben
Das Plakat bewirbt die Sommerschule "Gender Studies 1989-2019", die unter anderem vom Institut für Slavistik organisiert wurde

Sommerschule: Identität(en) im mitteleuropäischen Dreiländereck

Projektleitung: Prof. Dr. Danuta-Rytel-Schwarz, Jun.-Prof. Anna Artwińska, Dr habil. Andreas Ohme. Finanziert durch den DAAD, 2016-2017.

Das Angebot richtete sich an Studierende und Promovierende aus Prag, Breslau und aus Deutschland, die Interesse an der Problematik der Herausbildung von multiplen mitteleuropäischen Identität(en) haben und bereit sind, sich während der Sommerschule mit diesem Thema zu beschäftigen. Die Formate der Sommerschule waren Workshops, Vorträge und Exkursionen. Zusätzlich wurde ein breites Kulturprogramm (Autorenlesungen, Filmabende) angeboten.
 

Programm
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Plakat
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