Willkommen auf der Seite der Abteilung Anglistische Linguistik. Hier erfahren Sie mehr über unser Team und unsere Forschungs- und Lehransätze. Im Downloadbereich informieren wir Sie über unsere Anforderungen an wissenschaftliche Arbeiten sowie über Themenbereiche für Abschlussarbeiten.

Eine Nahaufnahme aus einem Wörterbuch von dem Eintrag "language"
Linguistik: Sprache als Forschungsgegenstand, Foto: Colourbox

Das Team

Prof. Dr. Arne Lohmann

Prof. Dr. Arne Lohmann

Universitätsprofessor

Anglistische Sprachwissenschaft
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 4305
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37311

Prof. Dr. Ole Schützler

Prof. Dr. Ole Schützler

Universitätsprofessor

Sprachwissenschaft: Varietäten des Englischen
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 4311
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37314

Prof. Dr. Sabine Fiedler

Prof. Dr. Sabine Fiedler

Wiss. Mitarbeiterin

Anglistische Sprachwissenschaft
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 5301
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37341

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Dr. Jakob Neels

Wiss. Mitarbeiter

Anglistische Sprachwissenschaft
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 4302
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37328

Dr. Antje Quick

Dr. Antje Quick

Lehrkr. f. bes. Aufg.

Anglistische Sprachwissenschaft
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 5306
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37318

Dr. Beate Seidel

Dr. Beate Seidel

Wiss. Mitarbeiterin

Institut für Anglistik
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 4312
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37321

Die Abteilung Linguistik stellt sich vor

Die anglistische Linguistik untersucht die englische Sprache in ihrer inneren Systematik, als Kommunikationsmittel und als menschlich-soziales Phänomen. Aus diesen verschiedenen Blickwinkeln hat sich eine Vielzahl von Teildisziplinen gebildet.

Zu den traditionellen Gebieten der synchronen Linguistik zählen Phonetik und Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik und Textlinguistik. Sie analysieren systematische Bausteine auf jeweils unterschiedlichen Sprachebenen: Laute, Wörter samt ihrer inneren Struktur, Phrasen und Sätze, Zeichen und deren Bedeutung, sowie Diskursstrukturen. Hinzu kommt die Pragmatik mit ihrem Fokus auf Bedeutungen und Intentionen, die sprachlichem Handeln in konkreten kommunikativen Kontexten zugrunde liegen. Die historische Linguistik schließlich untersucht, wie sich der Gebrauch und das System der englischen Sprache seit ihrem Beginn vor mehr als 1500 Jahren gewandelt haben.

In den letzten Jahrzehnten wurde die anglistische Linguistik zudem um eine Vielzahl von Ansätzen bereichert, nicht zuletzt dank eines wachsenden Interesses am Verhältnis von Sprache und Gesellschaft. Die Soziolinguistik befasst sich u.a. mit nationalen, regionalen, sozialen und stilistischen Varietäten des Englischen, mit Sprachpolitik und mit der Rolle des Englischen als Weltsprache in Kontakt mit anderen Sprachen. Darüber hinaus hat sich in Zeiten zunehmender Mehrsprachigkeit Multilingualismus als neueres Forschungsfeld etabliert. Wie alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind Linguistinnen und Linguisten um systematische, objektive Analysen und Befunde bemüht. Sie testen Hypothesen, konstruieren Modelle, bringen Theorien voran und schlagen Brücken zu benachbarten Disziplinen. So sind beispielsweise die Psycholinguistik und die kognitive Linguistik Erklärungen von Sprachwissen und -gebrauch verpflichtet, die im Einklang mit Erkenntnissen der Kognitionswissenschaften und psychologischen Mechanismen stehen. Die heutige linguistische Forschung basiert auf empirischen Daten, die mithilfe verschiedener Methoden erhoben werden. So führen Linguistinnen und Linguisten eine Vielzahl verschiedener Experimente durch oder nutzen bereits vorhandene Daten aus elektronischen Textkorpora. Korpora sind strukturierte Sammlungen authentischer gesprochener oder geschriebener Sprache und stehen nicht nur für gegenwärtige, sondern auch für historische Formen des Englischen digitalisiert zur Verfügung.

Die Vielfalt an linguistischen Themen und Ansätzen spiegelt sich auch in der Lehre der Leipziger Anglistik wider. In der Ausbildung der Studierenden legen wir besonderen Wert auf eine fundierte Ausbildung zu empirischen Methoden in der Linguistik. Zu den aktuellen linguistischen Forschungsschwerpunkten des Instituts gehören psycholinguistisch und kognitiv-linguistisch orientierte gebrauchsbasierte Ansätze zu Sprachwissen, -erwerb, -verarbeitung, -variation und -wandel, die Verwendung des Englischen als Lingua franca (zum Beispiel in Migrationskontexten) sowie die Arbeit zu verschiedenen Varietäten des Englischen mit einem Schwerpunkt auf dem schottischen Englisch.

Unsere Forschungsprojekte

Forschungsbereich von Prof. Dr. Sabine Fiedler

  • Global Anglicism Database Network (GLAD), an international research network aiming to share and compare strategies and resources for fostering cooperation among scholars interested in linguistic and cultural Anglicisation involving the widest possible range of speech communities (member since 2014, focus on German, phraseological anglicisms, see project description on leuris)

Forschungsbereich von Prof. Dr. Sabine Fiedler

Forschungsbereich von Dr. Antje Quick

Laufend:

  • Usage-based approach to bilingual first language acquisition with Elena Lieven (Manchester), Michael Tomasello (Duke) & Ad Backus (Tilburg)
  • Multiword units in code-mixing & methodological challenges: Revisiting the traceback method with Stefan Hartmann (Düsseldorf) & Nikolas Koch (München)
  • Cross-linguistic comparisons of bilingual contact phenomena from a usage-based perspective with Dorota Gaskins (London), Mai Frick (Oulou), Oksana Baileul (Paris) & Elina Palola (Oulou)
  • Contact Linguistics with Anna Verschik (Tallinn)

Abgeschlossen:

  • Understanding verbal indirect communication in monolingual and bilingual children with Cornelia Schulze (Leipzig), Anja Gampe (Zürich) & Moritz Daum (Zürich)
  • Linguistic similarity effects on bilingual first language acquisition with Anja Gampe (Zürich) & Moritz Daum (Zürich)

Forschungsbereich von Jakob Neels

  • The diachronic development of grammatical paradigms: A construction grammar perspective with Stefan Hartmann (Düsseldorf University)
  • Refining frequency-effect explanations of grammaticalisation, PhD project, with corpus-based case studies on English and German contrasting idiolect data and aggregate data (see project description on leuris)

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