PD Dr. Markus Schiegg

PD Dr. Markus Schiegg

Wiss. Mitarbeiter

Historische Sprachwissenschaft des Deutschen
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 1412
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97 - 37396

PD Dr. Markus Schiegg

PD Dr. Markus Schiegg

Research Fellow

Historische Sprachwissenschaft des Deutschen
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 1412
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97 - 37396

Kurzprofil

Seit Oktober 2023 bin ich wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Leipzig. Dort beteilige ich mich an der Forschung und Lehre der Professur und bereite mein neues Forschungsprojekt "Instabilität des individuellen Sprachgebrauchs" vor, das ich im Rahmen einer Heisenberg-Förderung der DFG durchführen werde.


Meine Forschungsinteressen liegen im Bereich der historischen Sprachwissenschaft, Variations- und Soziolinguistik, der Korpuslinguistik, Dialekten in der Schule und den Digital Humanities.


Von 2017 bis 2023 leitete ich an der FAU Erlangen-Nürnberg die Nachwuchsforschungsgruppe "Flexible Schreiber in der Sprachgeschichte", in der ich zusammen mit 7 DoktorandInnen Untersuchungen zu historischen Patientenbriefen durchgeführt habe und ein Korpus von über 4000 dieser Texte erstellt und digital veröffentlicht habe ("Corpus of Patient Documents": http://copadocs.de).


Ich habe mich 2022 an der FAU Erlangen-Nürnberg habilitiert und wurde 2013 an der LMU München promoviert.


Berufliche Laufbahn

  • seit 10/2023
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Professur für Historische Sprachwissenschaft des Deutschen, Germanistisches Institut der Universität Leipzig
  • seit 07/2023
    Aufnahme in das Heisenberg-Programm der DFG, Projekt "Instabilität des individuellen Sprachgebrauchs"
  • 09/2017 - 08/2023
    Leiter der Nachwuchsforschergruppe “Flexible Schreiber in der Sprachgeschichte”, finanziert durch das Elitenetzwerk Bayern, Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft, FAU Erlangen-Nürnberg
  • 08/2016 - 07/2017
    Alexander von Humboldt-Stipendiat (Feodor Lynen-Rückkehrstipendium), Universität Augsburg
  • 08/2014 - 07/2016
    Alexander von Humboldt-Stipendiat (Feodor Lynen-Programm), University of Bristol
  • 04/2014 - 07/2014
    Lektor, Institut für Germanistik, Universität Salzburg
  • 06/2012 - 03/2014
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft, Universität Augsburg
  • 01/2010 - 09/2012
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Graduiertenkolleg "Textualität in der Vormoderne", Institut für Deutsche Philologie, LMU München

Ausbildung

  • 02/2018 - 02/2022
    Habilitation und Venia legendi im Fach Germanistische Sprachwissenschaft, FAU Erlangen-Nürnberg; Monographie: “Flexible Schreiber in der Sprachgeschichte. Intraindividuelle Variation in Patientenbriefen (1850-1936)" (veröffentlicht 2022, Winter)
  • 02/2010 - 07/2013
    Promotion zum Dr. phil., LMU München, "summa cum laude"; Monographie: "Frühmittelalterliche Glossen. Ein Beitrag zur Funktionalität und Kontextualität mittelalterlicher Schriftlichkeit“ (veröffentlicht 2015, Winter)
  • 10/2007 - 09/2009
    Magisterstudium, Ethik der Textkulturen, Universität Augsburg
  • 10/2005 - 09/2009
    Magisterstudium, Deutsche und Englische Sprach- und Literaturwissenschaft, Universität Augsburg

Meine Forschungsinteressen liegen im Bereich der historischen Sprachwissenschaft, Variations- und Soziolinguistik, der Korpuslinguistik, Dialekten in der Schule und den Digital Humanities.


Eine vollständige Publikationsliste findet sich auf meiner Website an der FAU Erlangen-Nürnberg, wo ich Privatdozent bin:

https://www.germanistik.phil.fau.de/person/dr-markus-schiegg/#collapse_2

Mein Lehrprofil deckt den gesamten Bereich der Germanistischen Sprachwissenschaft ab. Die sprachhistorische Perspektive integriere ich dabei, wo möglich, auch in gegenwartssprachliche Veranstaltungen und arbeite dabei stets quellennah.


Hierbei stütze ich mich auf das bekannte Zitat von Hermann Paul in seinen Principien der Sprachgeschichte: "Es ist eingewendet, dass es noch eine andere wissenschaftliche Betrachtung der Sprache gäbe als die geschichtliche. Ich muss das in Abrede stellen. Was man für eine nichtgeschichtliche und doch wissenschaftliche Betrachtung der Sprache erklärt, ist im Grunde nichts als eine unvollkommen geschichtliche, unvollkommen teils durch Schuld des Betrachters, teils durch Schuld des Beobachtungsmaterials. Sobald man über das blosse Konstatieren von Einzelheiten hinausgeht, sobald man versucht den Zusammenhang zu erfassen, die Erscheinungen zu begreifen, so betritt man auch den geschichtlichen Boden, wenn auch vielleicht ohne sich klar darüber zu sein."