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Zum Weltspieltag erklären wir verspielte Familiennamen.

Heute ist Weltspieltag! Ein Aktionstag, welcher darauf aufmerksam macht, dass Kinder ein Recht auf Spiel haben. Kinder brauchen Räume und Plätze in unserer Gesellschaft, wo sie spielen, sich ausprobieren und bewegen können. Dieses Jahr unter dem Motto “Lasst uns (was) bewegen!”, setzt sich zum Beispiel das Deutsche Kinderhilfswerk genau dafür ein.

Auch in Familiennamen geht es manchmal spielerisch zu. So gibt es einige Familiennamen, welche das Wort ‘Spiel’ beinhalten. Doch inwieweit haben die Namen tatsächlich etwas mit dem Spielen zu tun?

Der Familienname SPIEL kommt gleich mit mehreren Erklärungsmöglichkeiten daher. Es kann sich um einen Übernamen handeln für einen leidenschaftlichen Spieler, wobei hierbei neben den Karten- und Würfelspielen auch das Spielen eines Instrumentes gemeint sein kann. In einigen Fällen kann es sich auch um eine zusammengezogene Schreibweise für SPIEGEL, als für einen Spiegelmacher, handeln. Ebenso ist ein Herkunftsname zu gleichlautenden Ortsnamen möglich.

Letzteres gilt auch für den SPIELER. Eher ist der Familienname SPIELER aber ein Berufsname für einen Musikanten oder ein Übername für einen (Würfel-)Spieler.

Bei SPIELBERG handelt es sich um einen Herkunftsnamen zum Ortsnamen Spielberg, welcher in mehreren Regionen in Deutschland vorkommt.

Jemand mit dem Namen SPIELVOGEL kann ein geliebter oder kindlicher Menschen gewesen sein. Aber es kann sich auch um eine Person gehandelt haben, welche oft die Zielscheibe eines Witzes war, also jemanden, über den oft Späße gemacht worden. 

Im Gegensatz dazu hat der Familienname FEDERSPIEL tatsächlich etwas mit Vögeln zu tun. Hierbei handelt es sich um einen indirekten Berufsnamen für einen Falkner. Dieser hat die Vögel für die Jagd abgerichtet bzw. ist mit den Vögeln auf Jagd gegangen. FEDERSPIEL kommt von mhd. vëderspil (zur Vogelbeize, abgerichteter Vogel).