Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die Lehr- und Forschungsschwerpunkte der Professur für Didaktik der romanischen Sprachen sowie das ihr zugehörige Personal vor.

Das Bild zeigt ein Wörternetz einer Schülerin. Es sind viele französische Worter aufgemalt, umkreist und miteinander verbunden. Zum Beispiel wurd das Wort "la couleur" umrandet von den Wörtern "blanc", "vert", "rose", "bleu", "rouge", "jaune" und "noir". Von "noir" aus gibt es eine Verbindung zu "l'espoir". Ebenfalls mit "l'espoir sind verbunden: "boire", "voir", "croire", "le pouvoir" und "le soir".
Das Bild zeigt das Cover des Märchenbandes „El Pico de la Cigüeña“, den Hanna Martens, Enrique Barcia Mendo, Ramón Pérez Parejo, José Soto Vázquez 2013 zusammengestellt haben und den Christiane Neveling 2016 ins Deutsche übersetzt hat („Storchenmärchen“).
Das Bild zeigt einen Teil des Covers der Zeitschrift „französisch heute“ von Heft 1/2021, bei dem Ulrike Lange (VdF) und Christiane Neveling gemeinsam Herausgeberinnen waren.
Das Bild zeigt eine Präsentationsfolie aus der Vorlesung „Einführung in die Didaktik der romanischen Sprachen“.
Das Bild zeigt die Werbepostkarte für den Integrierten Studiengang Leipzig-Lyon, in dem am Institut für Romanistik unter dem Dach der DFH Französisch- und Deutschlehrerinnen und -lehrer ausgebildet werden.

Unsere Professur

Die Didaktik der romanischen Sprachen vereint die Untersuchungen zum Lernen und Lehren der romanischen Schulsprachen, also des Französischen, Spanischen, Italienischen und künftig auch des Portugiesischen. Sie ist die jüngste der romanistischen Fachdisziplinen und hat sich aus den didaktisch-methodischen Ansätzen und der Sprachlehr- und -lernforschung des 20. Jahrhunderts entwickelt. Sie nutzt Erkenntnisse der Bezugswissenschaften (Sprach-, Literatur-, Kultur-, Erziehungs-, Sozial- und Medienwissenschaft sowie der Psychologie und anderer Disziplinen), um unterrichtliche Praxis und ihre vielfältigen Kontexte besser zu verstehen und tradierte Überzeugungen und unreflektierte Handlungsweisen zu durchbrechen. Künftige Lehrkräfte sollen auf der Basis von empirischen Erkenntnissen und nicht durch die Weitergabe persönlicher Überzeugungen und Erfahrungen einzelner Lehrkräfte professionalisiert werden. Unsere Professur rekurriert insbesondere auf linguistische und psycholinguistische Erkenntnisse und arbeitet eng mit den Professuren für Linguistik zusammen.

Lehre

Die Didaktik-Module sind Teil des Lehramtsstudiums für Gymnasien (Französisch, Italienisch, Spanisch), Oberschule (Französisch, Spanisch) und Wirtschaftspädagogik (Französisch). Die Studierenden werden in die Lage versetzt, sich ihre eigenen Erfahrungen beim Sprachenlernen (und ggf. beim Sprachenlehren) bewusst zu machen, um bestehende Mustervorstellungen zu entdecken und gegebenenfalls aufzubrechen. Sie werden in einer Vorlesung und drei Seminaren Vorwissen und Vorerfahrungen mit einschlägigen Forschungsergebnissen und aktuellen Lehrprinzipien in Beziehung setzen, um in zwei Schulpraktika reflektierte Entscheidungen über Lerninhalte, -verfahren und -arrangements treffen zu können. Behandelt werden im Wesentlichen folgende Themenbereiche: Didaktik als wissenschaftliche Disziplin, Sprachlerntheorien, historische Vermittlungsmethoden, aktuelle Ansätze und Prinzipien, Kompetenzen und sprachliche Mittel, Strategien, Planungsaspekte von Unterricht, Interkulturelles Lernen, Kinder- und Jugendliteratur, Medien und Intermedialität und Mehrsprachigkeitsdidaktik. Studierende werden nach Möglichkeit in Forschungen der Professur eingebunden.

Die Modulübersicht gibt Ihnen genauer Auskunft über die Inhalte, Teilnahmevoraussetzungen und Prüfungsleistungen der vier Didaktik-Module.

Forschung

Ziel fremdsprachendidaktischer Forschung ist das bessere Verständnis der Lern- und Lehrprozesse des schulischen und außerschulischen Fremdsprachenlernens. Hieraus resultieren in der Regel praxisbezogene und damit nützliche Forschungsergebnisse. Unsere Professur arbeitet in der Entwicklung mehrsprachigkeitsdidaktischer Materialien, zum (strategiegeleiteten) Wortschatzerwerb, zur Rolle von Gender im Fremdsprachenunterricht und zur präventionsgeleiteten Behandlung von Gewalt in fremdsprachigen Materialien. Idealerweise werden im Sinne des Humboldtschen Leitprinzips Lehre und Forschung miteinander verbunden, damit sich die Studierenden in die Forschungsprozesse einbringen können.

Team

Leitung

Prof. Dr. Christiane Neveling

Prof. Dr. Christiane Neveling

Universitätsprofessorin

Didaktik der romanischen Sprachen
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 2310
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37496
Telefax: +49 341 97-37424

Sekretariat

 Denise Keil

Denise Keil

Sekretärin

Didaktik der romanischen Sprachen
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 2313
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37440

Sprechzeiten
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag: 10:30 – 11:30 Uhr und 13:30 – 14:30 Uhr

Lehrkräfte für besondere Aufgaben

Default Avatar

Felix Röhricht

Lehrkr. f. bes. Aufg.

Didaktik der romanischen Sprachen
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 2309
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37491

Sprechzeiten
Dienstag: 12.00 – 13.00 Uhr, nach Anmeldung per E-Mail, in Präsenz oder digital

Default Avatar

Patrick Steinmetz

Lehrkr. f. bes. Aufg.

Didaktik der romanischen Sprachen
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 2309
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37491

Sprechzeiten
Montag: 13:30 – 14:30 Uhr

 Fabian Neumeister

Fabian Neumeister

beurlaubt bis 28.02.2023 (Vertretung: Felix Röhricht und Dr. Anne-Marie Lachmund)

Didaktik der romanischen Sprachen
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 2309
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37491

 Cindy Darius

Cindy Darius

beurlaubt bis 31.03.2022 (Vertretung: Patrick Steinmetz)

Didaktik der romanischen Sprachen
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 2309
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37491

Das könnte Sie auch interessieren

Nützliches für das Studium der Fachdidaktik

mehr erfahren

Forschung

mehr erfahren

Kooperationen

mehr erfahren