Auf dieser Seite finden Sie Kommentare zu den aktuellen Vorlesungen, Seminaren, Übungen und Zusatzveranstaltungen der Latinistik- und Gräzistiklehrveranstaltungen.

Kommentare zu den Lehrveranstaltungen der Gräzistik

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apl. Prof. Dr. Peter Grossardt

Proseminar ‚Xenophon, Spartanische Schriften’,   (Modul Hellenistik II a  04-015-1008)

Zeit: Montag, 15:15 – 16:45 Uhr, SG 327

Kaum ein griechischer Schriftsteller der klassischen Zeit erlebte die Konflikte und Kontraste zwischen Athen und Sparta so hautnah wie Xenophon. In Athen geboren und in wohlhabenden Verhältnissen aufgewachsen, geriet er durch seine konservative Grundhaltung zunehmend in Konflikt mit seiner Vaterstadt und verbrachte daher viele Jahre im spartanischen Exil. Es ist somit von besonderem Reiz zu überprüfen, wie Xenophon seine Wahlheimat sah und beschrieb, und wir wollen deshalb unser Seminar auf die spartanischen Schriften des Xenophon konzentrieren und darunter insbesondere auf die 'Verfassung der Spartaner' mit ihren wiederkehrenden Hinweisen auf den halbmythischen Staatsgründer Lykurgos. Auch das Enkomion auf König Agesilaos soll jedoch in unserem Seminar Platz finden, und in Einzelreferaten sollen die Studierenden dann die Möglichkeit haben, die Beschreibung Spartas bei Polybios und die Darstellung von Lykurgos und Agesilaos bei Plutarch den Mitstudenten vorzustellen. Empfohlene Textausgabe ist die von E. C. Marchant (Xenophontis opera omnia, Tomus V: Opuscula, Oxford 1920). Die erste Sitzung wird am 26. 10. stattfinden.

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Kommentare zu den Lehrveranstaltungen der Latinistik

Römische Geschichtsschreibung von den Anfängen bis Livius  / Prof. Dr. Marcus Deufert

Zeit: Donnerstag, 17:15 – 18:45 Uhr, digital auf Moodle

Beginn: 14.04.2021 

Kommentar folgt demnächst

apl. Prof. Dr. Peter Grossardt

Seminar: Cornelius Nepos, De viris illustribus  (Modul: Lateinische Prosa 1, 04-015-1002)

Zeit: Mittwoch, 9:15 – 10:45 Uhr oder 15:15 - 16:45 Uhr

Die Viten des Cornelius Nepos waren einst, wie sich beispielsweise sehr schön in Ludwig Thomas 'Lausbubengeschichten' nachlesen lässt, Einstiegslektüre im Gymnasium. Sie gerieten dann etwas in Vergessenheit, sind aber heute wieder ein respektables Arbeitsgebiet in Lehre und Forschung und werden erneut als Schullektüre in Erwägung gezogen. Wir wollen uns daher in diesem Seminar eingehend mit diesen Lebensbeschreibungen beschäftigen und uns insbesondere den Viten von Cato und Atticus sowie dem Verhältnis zwischen Nepos und Cicero zuwenden. In der zweiten Semesterhälfte werden die Studierenden dann die Gelegenheit haben, griechische Feldherrnviten wie beispielsweise die des Themistokles den Kommilitonen vorzustellen, wobei immer auch der Vergleich mit den entsprechenden Viten Plutarchs erhellend sein wird. Zum Zweck der einfacheren Organisation ist das Seminar in zwei Gruppen aufgeteilt; die Studierenden sollen sich daher schon bei der Moduleinschreibung in eine der beiden Gruppen eintragen. Die jeweils erste Sitzung findet am 21. 4. statt. Empfohlene Textausgabe für Nepos ist: Cornelii Nepotis Vitae cum fragmentis, edidit Peter K. Marshall, Leipzig 1977.

apl. Prof. Dr. Peter Grossardt

Stilistik des Lateinischen (Modul Stilistik des Lateinischen, 04-057-2011)

Zeit: Montag, 15:15 – 16:45 Uhr

Nach Wiedereinführung der deutsch-lateinischen Stilübungen auf Hauptstudiumsstufe in den modularisierten Studiengängen wird dieser Kurs nun der Weiterentwicklung der in 'Syntax und Semantik des klassischen Lateins' erworbenen Sprachkompetenz dienen, wobei neben den Grundregeln der Formenlehre und der Syntax zunehmend die Stilistik in den Vordergrund treten soll. Zu diesem Zweck werden die Studierenden in häuslichen Arbeiten Texte vorwiegend von Cicero aus dem Deutschen ins Lateinische zurückübersetzen und sich in der zweiten Semesterhälfte in einer Reihe von Testklausuren auf die schließliche Semesterprüfung vorbereiten. Da wir die erste Sitzung, die am 19. 4. stattfindet, gleich mit praktischen Übungen beginnen, sollen die Studierenden bereits für diese Stunde ein Wörterbuch und eine Schulgrammatik (z.B. diejenige von Rubenbauer) mitbringen. Für den weiteren Verlauf des Semesters ist der 'Neue Menge' (Hermann Menge, Lehrbuch der lateinischen Syntax und Semantik, völlig neu bearbeitet von Thorsten Burkard und Markus Schauer, Darmstadt 2000 u.ö.) zur Anschaffung empfohlen.

 

 

 

 

apl. Prof. Dr. Peter Grossardt

Übung: Lateinische Grammatik 2     (Modul: Lateinische Prosa 2 04-015-1002/04-026-1002)

Zeit: Dienstag, 7:30 – 9:00 Uhr, SG 126  bzw.  13.15 – 14.45 Uhr

 Die lateinische Grammatikübung 2 baut auf Grammatik 1 auf und dient damit der Wiederholung der Formenlehre und der Syntax des einfachen Satzes. Hauptsächlicher Inhalt dieser Veranstaltung ist aber die Syntax des zusammengesetzten Satzes und damit die zahlreichen lateinischen Nebensätze. Dazu werden die Studierenden in wöchentlichen Hausaufgaben Texte aus dem Deutschen ins Lateinische übersetzen und zuletzt im Rahmen einer Komplexprüfung eine entsprechende Semesterklausur schreiben müssen. Zum Zweck der einfacheren Organisation ist der Kurs auf zwei Teilgruppen aufgeteilt. Die Studierenden sollen sich daher bereits bei der Moduleinschreibung für eine der beiden Gruppen entscheiden und dann den jeweiligen Kurs regelmäßig besuchen. Die erste Sitzung findet jeweils am 20. 4. statt. Soweit noch nicht erfolgt, ist die Anschaffung der Grammatik von Rubenbauer/Hofmann (H. Rubenbauer, J. B. Hofmann, Lateinische Grammatik, neubearbeitet von R. Heine, Bamberg 1975 u.ö.) nun dringend empfohlen.

 

apl. Prof. Dr. Peter Grossardt

Lateinische Texte zu König Artus,

Zeit: Donnerstag 9:15 – 10:45 Uhr   (außerhalb des Modulprogramms)

König Artus ist vor allem als milder älterer Herrscher bekannt, der die Ritter seiner Tafelrunde auf immer neue Abenteuerreisen schickte und so Anlass gab zur Darstellung in der hochmittelalterlichen, volkssprachlichen Kunstdichtung wie derjenigen des Chrétien de Troyes. Hinter dieser mythischen Person verbirgt sich jedoch ein historischer Kleinkönig britisch-keltischer Herkunft aus dem sechsten Jahrhundert, wie er zuerst in verschiedenen keltischen und lateinischen Chroniken und im lateinischen Geschichtswerk des Nennius (9. Jh.) erwähnt ist, bevor im zwölften Jahrhundert Geoffrey von Monmouth in seiner 'Historia regum Britanniae' die erste ausführliche Darstellung hervorbrachte, die bereits stark legendenhaft überhöht ist und den Kreis um Artus bereits mit den Sagen um den Zauberer Merlin in Verbindung bringt. Wir wollen uns in diesem Semester also im Sinne einer kursorischen Lektüre mit diesen lateinischen Texten zu Artus beschäftigen, und soweit Zeit bleibt, uns danach noch einem zweiten Werk Geoffreys zuwenden, der 'Vita Merlini', einem hexametrischen lateinischen Gedicht, das den Zauberer am Ende eines langen leidvollen Lebens zeigt. Die Texte werden vom Dozenten zur Verfügung gestellt. Damit sie aber rechtzeitig verteilt werden können, sind die Interessenten gebeten, sich bis zum Semesteranfang beim Dozenten zu melden. Neben den Fachstudenten der Lateinischen Philologie sind zu dieser Übung auch Studierende und Promovenden anderer Fachrichtungen eingeladen, insbesondere solche der mittelalterlichen Geschichte, der älteren Romanistik und der Altgermanistik oder Altanglistik, auf die entsprechende Rücksicht genommen wird. Die erste Sitzung wird am 22. 4. stattfinden.

 

 

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