Das Institut für Angewandte Linguistik und Translatologie (IALT) ist Mitglied im internationalen Exzellenzprogramm Mobilités Européennes en Traduction Spécialisée (METS). METS wurde im Jahre 2004 auf Initiative eines aus sieben europäischen Hochschulen und Universitäten bestehenden Konsortiums mit Sitz in Brüssel ins Leben gerufen. Inzwischen nehmen zehn Einrichtungen am Programm teil, alle wurden durch die Conférence Internationale Permanente d'Instituts Universitaires de Traducteurs et Interprètes (CIUTI) evaluiert.

Drei Koffer im Design der Staatsflaggen von Deutschland, Frankreich und Großbritannien
Foto: Colourbox

Spezialisierung durch Mobilität in Europa

Mit dem Programm wird Studierenden in Übersetzerstudiengängen die Möglichkeit geboten, sich in Form von zwei einsemestrigen Studienaufenthalten an Partnereinrichtungen in zwei Ländern in ausgewählten praxisrelevanten Bereichen zu spezialisieren. Durch das im Ausland erworbene zusätzliche Wissen haben Sie noch bessere Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt. Die Grundausrichtungen dieser Spezialisierung sind Übersetzen und neue Technologien sowie Übersetzen in Unternehmen.

Wenn Sie sich für die Teilnahme am Programm bewerben, sollten Sie mindestens 240 ECTS-Punkte (davon mindestens 90 ECTS-Punkte in übersetzerrelevanten Bereichen) erworben haben. Das heißt, Sie sollten acht Fachsemester erfolgreich absolviert haben. Bitte beachten Sie, dass es auf dieser hohen Stufe der Ausbildung (Master 2) keinesfalls um einen weiteren Ausbau von Sprachkenntnissen geht – hervorragende Sprachkenntnisse in allen Arbeitssprachen setzen wir voraus.

Jede mitwirkende Einrichtung stellt ein Studienprogramm im Umfang von 25 ECTS-Punkten zur Verfügung, welches ca. einem Semester Lehre entspricht. In bestimmten Angeboten sind auch Optionen integriert, die Sie direkt bei der Partnereinrichtung erfahren.
Sie wählen in Abstimmung mit dem Projektverantwortlichen Ihrer Hochschule die Einrichtungen aus, für die Sie sich bewerben wollen. Insgesamt ergeben sich eine Vielzahl von möglichen Kombinationen, die der offiziellen Webseite des Projekts zu entnehmen sind. Zu den innerhalb eines Studienjahres erworbenen 50 ECTS-Punkten werden 10 ECTS-Punkte für eine an der Heimathochschule anzufertigende Hausarbeit vergeben. So werden die üblichen 60 ECTS-Punkte pro Studienjahr erworben. Studierende des IALT erstellen entsprechend den Kriterien der Studien- und Prüfungsordnung der Heimathochschule (vorzugsweise studienbegleitend) eine Masterarbeit und sind von der angeführten Hausarbeit befreit. Die Note der Masterarbeit geht in das METS-Zertifikat ein. Die genauen Studieninhalte, die von Jahr zu Jahr leicht variieren können, entnehmen Sie ebenfalls der offiziellen Webseite des Projekts. Es werden maximal fünf Studierende jeder Einrichtung für das Programm akzeptiert.

  1. Füllen Sie den Antrag aus. Das Formular finden Sie als Link auf der Projektseite.
  2. Reichen Sie den Antrag jeweils bis zum 31. März des laufenden Jahres beim Projektverantwortlichen ein. Das Konsortium informiert Sie bis zum 31. Mai des Jahres, ob Ihre Bewerbung erfolgreich war, und – bei erfolgreicher Bewerbung – an welchen Partnereinrichtungen Sie studieren werden.
  3. Nehmen Sie Kontakt mit den Gastuniversitäten auf und legen Sie bis Mitte September des laufenden Jahres Ihren individuellen Studienplan fest.
  4. Organisieren Sie Ihren Aufenthalt an den Gastuniversitäten und an der Heimatuniversität.
  5. Schreiben Sie sich an der Heimatuniversität zu den geltenden Bedingungen ein und beginnen Sie das Studium an der ausgewählten Partneruniversität.

Es wird ein Zeugnis des Konsortiums ausgestellt, welches von allen beteiligten Universitäten mitgetragen und per Logo bestätigt wird. So auch von den Universitäten, an denen kein Studienaufenthalt stattgefunden hat.

Sie können Ihren Aufenthalt an den Partneruniversitäten auf unterschiedliche Weise finanzieren. Informieren Sie sich zu ERASMUS+-Stipendien und zur Beantragung von Stipendien bei Stiftungen. Ansonsten bleibt die Eigenfinanzierung. Studiengebühren an den beteiligten Universitäten werden nicht erhoben.

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