Der Masterstudiengang "Deutsch als Fremd- und Zweitsprache" wendet sich an Absolventinnen und Absolventen von Bachelor-Studiengängen im Fach Deutsch als Fremd- und Zweitsprache oder vergleichbarer Fächer im In- und Ausland und bietet eine umfassende wissenschaftliche Qualifikation im Bereich des Lehrens und Lernens der Fremd- und Zweitsprache Deutsch an.

Inhalte

Der Studiengang umfasst Module zu den Bereichen Linguistik, Didaktik/Methodik sowie Kulturstudien sowie ein obligatorisches Praktikum, das innerhalb wie außerhalb des deutschsprachigen Raums absolviert werden kann. Der Studiengang ist forschungsorientiert, d.h. die Studierenden werden mit den zentralen Problemstellungen, Forschungsmethoden und Forschungsergebnissen im Fach vertraut gemacht und erwerben die Fähigkeit, eigene wissenschaftliche Projekte durchzuführen.

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Seminar mit M. A. Studierenden am Herder-Institut. Foto: Swen Reichhold
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Gebäudeansicht des Campus Augustusplatz mit Blick auf das Neue Augusteum und Paulinum der Universität Leipzig
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Studentisches Leben auf dem Campus Beethovenstraße
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Studierende unterschiedlicher Herkunft unterhalten sich vor dem Geisteswissenschaftlichen Zentrum der Universität

Wissenswertes zum Studium

Der Masterstudiengang "Deutsch als Fremd- und Zweitsprache" am Herder-Institut ist durch die hohe Zahl an Professuren fachlich sehr breit aufgestellt und bietet deshalb ein umfassendes Angebot an Modulen. Dabei ist es ein besonderes Merkmal des Leipziger Studiengangs, dass alle zentralen Themen des Faches in eigenen Modulen am Herder-Institut angeboten und theoretisch, empirisch und praxisbezogen behandelt werden. Das Angebot umfasst u.a. Module zur Grammatik und zum Lexikon des Deutschen, zur Gesprächs- und Textlinguistik, zur Vermittlung mündlicher und schriftlicher Kompetenzen (auch unter Berücksichtigung des Einsatzes digitaler Medien), zu den spezifischen Bedingungen des Deutsch-als-Zweitsprache-Lernens, zum Spracherwerb, zur Erforschung und Entwicklung von Sprachtests, zur Phonetik und Rhetorik sowie zu Kulturstudien und kulturwissenschaftlicher Forschung. Damit bietet der Masterstudiengang eine in dieser Form einmalige Bandbreite an Themen und Vertiefungsmöglichkeiten an.

Ein Auslandsaufenthalt ist in diesem Studiengang nicht obligatorisch, aber möglich. Das Herder-Institut verfügt über ein umfangreiches Netz von Partnerinstitutionen weltweit, an denen Praktika und einsemestrige Studienaufenthalte absolviert werden können.

Ein Master-Abschluss im Fach Deutsch als Fremd- und Zweitsprache qualifiziert nicht nur in höherem Maß für eine Lehr- und Unterrichtstätigkeit im In- und Ausland, sondern auch für Tätigkeiten in den Bereichen Koordination und Organisation von Bildungsangeboten, Entwicklung von Lernmaterialien (etwa bei einschlägigen Verlagen), als Lektorin oder Lektor für Deutsch an ausländischen Hochschulen usw. Nicht zuletzt kann ein Master-Abschluss auch der erste Schritt in eine wissenschaftliche Karriere sein.

Zugangsvoraussetzungen zum Studium sind neben einem Bachelor-Abschluss im Fach DaF/DaZ oder einem vergleichbaren Fach eine klar erkennbare Motivation für das Studium und nach Möglichkeit auch bereits erste Erfahrungen mit dem Lehren und Lernen des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache. Darüber hinaus sind Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 sowie – bei Studierenden mit nicht-deutscher Hochschulzulassungsberechtigung – Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1 erforderlich. Grundsätzliches Interesse nicht nur an der Praxis des Lehrens und Lernens des Deutschen als Fremd- oder Zweitsprache, sondern vor allem auch an Theoriebildung und an wissenschaftlichen Fragen sind dabei nicht nur hilfreich, sondern unabdingbar.

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