Der MakerSpace steht in der didaktischen Tradition der Maker-Kultur: In den MakerSpaces herrscht eine Kultur des Teilens, des gemeinsamen Erschaffens, Aneignungsprozesse werden ermöglicht, Netzwerkbildung unterstützt.

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Zwei Studierende mit VR-Brillen und Kopfhörern
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Studierende im MakerSpace im Herder-Institut. Foto: Swen Reichhold
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: MakerSpace im Herder-Institut. Foto: Swen Reichhold
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Vorbereitende Arbeiten im MakerSpace im Herder-Institut. Foto: Swen Reichhold

Der MakerSpace an der Philologischen Fakultät

Der MakerSpace, der seit 3 Jahren am Herder-Institut für Lehrende und Studierende existiert, ist nun auch für Lehrende und Studierende der gesamten Philologischen Fakultät geöffnet. Der Maker-Bewegung inhärent ist das Primat des selbstorganisierten Lernens, das heißt die Aktiven im MakerSpace fühlen sich selbst für ihre Projekte und Lernfortschritte verantwortlich und organisieren sich Informationen und Unterstützung. Für die weniger Aktiven gibt es eine Unterstützung durch studentische Tutor:innen. Die Öffnungszeiten an drei Tagen der Woche garantieren den Zugang zum Kreativraum.
 

Making-inhärente Eigenschaften wie das Einüben von Problemlösungsstrategien, die Zusammenarbeit mit anderen oder auch der Umgang mit dem Scheitern sind dabei bewusste Herausforderungen. Gemeinsam soll die (digitale) Lehre weiterentwickelt werden. Dafür können z.B. hochwertige OER-Medien entwickelt werden, die in der Lehre eingesetzt werden können, es kann aber z.B. auch an Prüfungsleistungen gearbeitet werden. Der MakerSpace will damit zur Steigerung der Qualität der (digitalen) Lehre am Herder-Institut und an der Philologischen Fakultät beitragen.

Ziele unseres MakerSpaces

  • Der MakerSpace dient als Arbeits-, Produktions-, Lern- und Kreativraum sowie als Raum für Communitybuilding und Nachwuchsförderung, für interdisziplinäre Arbeit und Innovationsentwicklung an der Philologischen Fakultät.
  • Wir entwickeln eigene Produkte und Lösungen im Austausch mit anderen aktiven Studierenden und Lehrenden vor Ort und darüber hinaus.
  • Wir generieren „Best-Practice-Beispiele“ und trainieren das reflexive und kollaborative Erstellen von Lehr- und Lernmedien.
  • Der MakerSpace wird auch in Modul-Veranstaltungen integriert und bereichert sie.
  • Wir teilen unsere Erfahrungen mit dem MakerSpace innerhalb der eigenen Hochschule und über diese hinaus.
  • Der MakerSpace unterstützt die Digitalisierung der Lehre an der Philologischen Fakultät.

Technische Ausstattung

  • Interaktives Panel
  • Greenscreen
  • iPads
  • Dokumentenkamera
  • 360°-Kamera (mit geeignetem Handy)
  • VR-Brillen
  • Videokamera, Audioaufnahmegerät
  • Stative (für Handys und Kameras)
  • PC mit fachspezifischem Autorenprogramm, z.B. Videoschnittsoftware
  • Software zur Forschungsunterstützung

Zugang zum MakerSpace

Der Makerspace befindet sich im GWZ im Raum 1115 (Haus 1, 1. OG) und ist aktuell Montag von 14-16 Uhr, Mittwoch von 13-16 Uhr und Freitag von 13-16 Uhr geöffnet. Während der Öffnungszeiten steht eine Wissenschaftliche Hilfskraft für Fragen und Beratung zur Verfügung. 

Zum Makerspace gibt es einen frei zugänglichen Moodle-Kurs, der weitere Informationen zum Raum, zur Raumnutzung und zu aktuellen Veranstaltungen (Workshops) im MakerSpace zur Verfügung stellt: https://moodle2.uni-leipzig.de/course/view.php?id=41297

 

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